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Die Geschichte der Burenziegen

Abstammung der Burenziege

Zoologisch zählt die Burenziege zur Gattung der Böcke. Die heute noch wildlebenden Verwandten sind der Steinbock, Iberischesteinbock, Markhor und die Bezoarziege.
Die Bezoarziege ist aus heutiger Sicht die Urmutter aller domestizierten Ziegen, also auch der Burenziege.

 

Zuchtbeginn in Südafrika

Der Name Buren bedeutet in Südafrika Bauernhof. Die Burenziegen wurden aus verschiedenen Ziegenrassen im südlichen Teil von Afrika gezüchtet, die schon im 19. Jahrhundert dort gehalten wurden.

Foto: Südafrika

Bis ins 20. Jahrhundert hatten Landwirte in der östlichen Caperegion von Südafrika Ziegen mit gut gebauten Körpern, einer hohen Fleischleistung und einer schnellen Zuwachsrate produziert.

Diese Ziegen waren weiß und kastanienrot am Kopf und an den Schultern. Sie produzierten eine erhebliche Menge Fleisch und lieferten außerdem gutes Leder. Die Burenziege wurde weiters zur Freihaltung der dichten Vegetation wirkungsvoll eingesetzt. Dies war der Anfang der Burenziege, die wir heute kennen.

Im Jahre 1959 wurde die Burenziegenzuchtvereinigung von Südafrika gegründet. Diese stellte Zuchtziele - wie Bau und Aussehen der Burenziege - auf.

Die guten Eigenschaften, wie Fleischigkeit, Größe, frühe Reife, Ergiebigkeit und die Anpassungsfähigkeit der Burenziege erregte die Aufmerksamkeit anderer Länder. Aber Burenziegen konnten nicht einfach ohne einer Quarantäneperiode in andere Länder gebracht werden.

Foto: Südafrika

 

Zuchtbeginn in Europa

Aus Namibia und Südafrika wurde eine kleine Zahl von lebenden Tieren und Sperma importiert. In Europa wurde/wird sie im Rahmen der Verdrängungskreuzung zum Aufbau der Fleischziegenzucht eingesetzt.

 

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gedruckt am, Dienstag, 23.Oktober 2018